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Das NAU-Konzept

NAUNachArbeitsUnterricht

Zu gutem Unterricht zählt neben durchdachter Planung auch die optimale Durchführung. Diese hängt allerdings nicht nur von der Lehrkraft, sondern auch von der Lern- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler ab. Um Kindern eine Auszeit zu ermöglichen, die akute Schwierigkeiten haben, sich auf den Unterricht und die damit einhergehenden Regeln einzulassen, gab es bisher an der Gesamtschule Kürten den sog. Trainingsraum. Nach Beschluss der letzten Lehrerkonferenz hat sich das Kollegium nun dazu entschieden den Trainingsraum durch ein neues Ressourcen-schonenderes Konzept zu ersetzen. Im Folgenden möchten wir Ihnen dieses vorstellen:

Unser neues Konzept trägt den Namen NAU – das steht für NachArbeitsUnterricht.

Die Besuche im bisher bestehenden Trainingsraum werden fortan von Besuchen in Parallelklassen höherer Jahrgangsstufen abgelöst. Die Zuteilung der Klassen wird vorab geplant, sodass eine ausgeglichene Verteilung gewährleistet werden kann. Weiterhin beibehalten werden selbstverständlich die bisherigen Ermahnungen, die einem Besuch in einer Parallelklasse vorangehen. Allerdings verringert sich die Anzahl der Ermahnungen von 3 auf 2 – gelbe Karte, rote Karte. Das ist einfach zu merken, wie beim Fußball.

Wie der Name es bereits ausdrückt, wird ein Kern des neuen Konzeptes sein, dass Schülerinnen und Schüler Unterrichtsinhalte nacharbeiten. Sollte ein Kind innerhalb von 4 Wochen dreimal eine höhere Parallelklasse besucht haben müssen, wird es entweder dienstags oder freitags unter Beaufsichtigung zweier Lehrkräfte nacharbeiten müssen. Zudem wird dort ggf. auch ein Reflexionsgespräch stattfinden, wie es bisher im Trainingsraum ebenfalls der Fall gewesen ist. Über den Heimweg ihres Kindes müssen Sie sich keine Sorgen machen: Die Busse fahren auch an diesen Tagen nach der 9. Stunde (auch nach Lindlar) und Sie würden im Vorfeld (i.d.R. ein bis zwei Tage) telefonisch oder per Mail davon in Kenntnis gesetzt werden.

Nachdem ein Kind den NAU besucht hat, besteht eine einwöchige Bewährungsfrist. Sollte innerhalb dieser Woche ein weiterer Besuch in einer Parallelklasse nötig sein, wird ein Gespräch mit der jeweiligen Abteilungsleitung, der Klassenleitung und Ihnen als Eltern vereinbart werden. Bei drei NAU-Besuchen innerhalb eines Quartals, also 12 Wochen, wird ein weiteres solches Gespräch zusammen mit der Schulleitung stattfinden.

Die protokollierten Besuche von Parallelklassen werden immer nach den abgelaufenen vier Wochen gelöscht. Dann beginnt ein neuer Rechnungszyklus.

Den Ablauf des NAU-Konzeptes können Sie auch folgendem Schaubild noch einmal entnehmen:

 

NAU

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